Direkt zum Inhalt springen

Aussenhandel - Thurgauer Wirtschaftsbarometer

Breit abgestütztes Exportwachstum

Die Thurgauer Exporte setzten im dritten Quartal 2018 ihren Wachstumskurs fort. Die Ausfuhren nahmen um 2,2 % zu. Damit hat sich das Wachstum im Vergleich zum Vorquartal beschleunigt. Ein solides Exportplus von gut 7 % gab es etwa bei der im Thurgau gewichtigen Maschinenindustrie. Die chemisch-pharmazeutische Industrie und die Präzisionsinstrumentenbranche steigerten ihre Ausfuhren sogar im zweistelligen Bereich. 

 

Mehrexporte in fast allen Branchen
Im gesamten Zeitraum Januar bis September 2018 lagen die Exporte aus dem Thurgau trotzdem unter dem Vorjahresniveau (-0,5 %). Dies ist auf das geringere Volumen der Fahrzeugexporte zurückzuführen (-37 %) — in dieser von Grossaufträgen geprägten Branche schwanken die Ausfuhren stark. In allen anderen grösseren Branchen nahmen die Exporte zu.
So setzte die Maschinenindustrie deutlich mehr Waren im Ausland ab (+7 %). Präzisionsinstrumente wurden um 14 % mehr ausgeführt. Die chemisch-pharmazeutische Industrie steigerte ihre Exporte um 10 %, die Nahrungsmittelbranche um 6 %. Vergleichsweise bescheiden blieb das Exportergebnis demgegenüber in der Metallindustrie (+2 %).

 

 

 

 

 

 

Auf dem deutschen Markt wurde spürbar mehr abgesetzt
Im EU-Raum wurden von Januar bis September 0,2 % mehr Thurgauer Exportwaren abgesetzt als im Vorjahr. Positiv ins Gewicht fielen Mehrexporte nach Deutschland (+ 7 %). Nennenswerte Ausfuhrsteigerungen gab es auch nach Frankreich und Polen.
Neben dem EU-Raum gab es auch in den Transformationsländern ein Exportplus. In den übrigen Wirtschaftsräumen (EFTA, aussereuropäische Industrieländer, Schwellenländer, Entwicklungsländer) blieben die Exporte unter dem Vorjahresniveau.

Thurgauer Industrie führte mehr Halbfabrikate und Zwischenprodukte ein
Mit der lebhaften Konjunktur wurden im Zeitraum Januar bis September 2018 deutlich mehr Waren in den Thurgau importiert als im Vorjahr (+ 10 %). Vor allem Halbfabrikate und Zwischenprodukte fielen hier ins Gewicht (+16 %). Bei Investitionsgütern nahm das Importvolumen um 5 % zu (davon Maschinen und Apparate: +7 %).
Allerdings: im dritten Quartal 2018 hat sich der Import sowohl bei Halbfabrikaten und Zwischenprodukten als auch bei Investitionsgütern etwas abgeschwächt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen

Die Ausführungen auf dieser Internetseite basieren auf Daten der Eidgenössische Zollverwaltung.

Weitere Informationen zur aktuellen Thurgauer Konjunkturlage 
Thurgauer Wirtschaftsbarometer

Weitere Informationen zum Aussenhandel

Dienststelle für Statistik
Aussenhandel